Jedes Jahr werden in unserem Revier ca. 15 – 25 Rehkitze durch Kreiselmäher bei der ersten Grasmahd getötet. Da sich die Kitze in den ersten Wochen bei Gefahr ganz ruhig verhalten und nicht flüchten, werden sie von den Kreiselmähern, die mittlerweile eine enorme Arbeitsbreite haben, sehr leicht erfasst und getötet oder verletzt. Die Norstedter/Spinkebüller Jäger haben jetzt zehn Rauchmelder angeschafft und als Kitzretter umgebaut. Diese werden am Tag vor der anstehenden Mahd um die zu mähende Fläche positioniert und eingeschaltet. Durch den hohen und lauten Ton der Rauchmelder führen die Ricken ihre Kitze aus der beschallten Fläche heraus und es kann am nächsten Tag ohne Gefahr gemäht werden. Versuche in anderen Revieren haben sehr gute Erfolge gezeigt. Zweite oder dritte Grasernten sind nicht mehr gefährlich für die Kitze, da sie in dem Alter vor den Maschinen flüchten.
Die Voraussetzung für ein Gelingen ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Bauern und Jägern. Die Bauern/Jagdgenossen werden gebeten, sich mindestens einen Tag vor der ersten Mahd einer Grasfläche bei
Harald Hansen (Kerns) Telefon 04843-867 und 0174 6935433
oder
Helmut Albertsen ab 17:00 Uhr Telefon 04843-280392 zu melden.

jaeger

Von Links: Heinz Verch, Gerhard Gottburg, Peter Raben, Helmut Albertsen, Sönke Holsteiner, Alfred Delfs, Harald Hansen, Karsten Hansen

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